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Geschichte des Taekwondo
Was ist Taekwondo?
Taekwondo ist die moderne Version der althergebrachten asiatischen Selbstverteidigungssysteme, die in verschiedenen Ländern eine verschiedene Ausprägung erhalten haben. In China benutzte man den Namen "Kwan-Tao".
In einfacher Übersetzung bedeutet Taekwondo:

"Tae - Springen, Stoßen oder Schlagen mit dem Fuß
"Kwon" - das Schlagen oder Stoßen mit der Hand oder Faust
"Do" - wird im Allgemeinen mit Weg oder "System" übersetzt (hier nicht ganz passend)

General Choi Hong Hi, 9. DAN Taekwondo, Schöpfer des modernen Taekwondo, gibt in seinem Buch in Verbindung mit "Do" die Tugenden Höflichkeit, Bescheidenheit, Ausdauer und Selbstüberwindung als Hauptbestandteile des "Do" an. Das höchste Ziel des Taekwondo ist neben der körperlichen Ertüchtigung auch die geistig- seelische Formung des Menschen. Choi Hong Hi hat nach dem zweiten Weltkrieg aus den verschiedenen koreanischen und japanischen Stilrichtungen ein einheitliches System des Taekwondo geschaffen. Im Oktober 1965 bereisten einige Großmeister Asien, Amerika und Europa und führten damit auch in Deutschland das neue Taekwondo vor. Der Unterschied zum Karate besteht in der Vielfalt der Fuß- und Sprungtechniken. Auch die Ausführungen bestimmter Handtechniken ist unterschiedlich. Für Taekwondo ist die Grundformel: Schnelligkeit, Hüfteinsatz, Drehmoment, Atemtechnik, Gegenbewegung und Gleichgewicht. Somit entwickelt Taekwondo nicht nur die natürliche Flexibilität weiter, sondern ist zudem ein optimaler Ausgleich zum Alltag.